Trockene Keller:



Abdichtung und Instandsetzung von Altbauten
mit Sulfiton® Dickbeschichtung im Aida® Kiesol-System
Die nachträgliche erdberührte Abdichtung von Kelleraußenwänden mit Perimeterdämmung wird von vielen Fachleuten als große Herausforderung angesehen. Ebenso stellt die Durchführung von Feucht- und Wärmeschutzmaßnahmen für Keller und Untergeschosswohnungen hohe Ansprüche an das planende bzw. ausführende Unternehmen.
Die wiederholten Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig das Thema Bauwerksabdichtung geworden ist. Selbst wenn Vorbeugung nach wie vor das beste Rezept ist, so ist die Abdichtung und Instandsetzung auch im Nachhinein möglich ‚ sollte es trotz aller Sorgfalt zum Eindringen von Nässe oder zu gravierenden Wasserschäden kommen.
Mit dem Aida® Kiesol-System hat Remmers schon vor mehr als vier Jahrzehnten ein nachträgliches Abdichtungs- und Instandsetzungssystem entwickelt, mit dem das Bauwerk sicher abgedichtet und die Mauerwerkskonstruktion dauerhaft wieder hergestellt werden kann.

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Gleichzeitig lässt sich mit dem Aida-Kiesol-System ein anhaltender Feuchte- und Wärmeschutz für Kellerräume und Untergeschosswohnungen von Neubauten erzielen. Aida Kiesol, elementare Systemkomponente des Aida Kiesol-Systems, ist ein flüssiges, lösungsmittelfreies Kombinationsprodukt gegen kapillar aufsteigende Mauerfeuchtigkeit.

Es besteht in erster Linie aus alkaliarmen Kieselsäureverbindungen, die chemisch-physikalisch durch Porenverengung und Wasrsserabweisung reagieren. Dieser als Verkieselung oder auch künstliche Versteinerung genannte Prozess bietet dem Mauerwerk einen optimalen Tiefenschutz gegen eindringende Nässe.


Keller trocken und dicht
Alte Bausubstanz erhalten, neue für die Zukunft sichern.
Die Qualität eines geprüften und bewährten Produktsystems definiert sich über die Verträglichkeit der Systembestandteile untereinander sowie seine sach- und fachgerechte Planung und Verarbeitung. Gegründet auf der Sicherheit unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Produktsystemen für die erdberührte Bauwerksabdichtung und der systemgerechten Planung und Verarbeitung des Aida Kiesol-Systems durch zertifizierte Baufachbetriebe bietet Remmers Bauherren und Auftraggebern eine bis zu 10-jährige Garantie auf die Abdichtung ihres Neu- oder Altbaus.

Lastfälle
Die Art der Wasserbelastung ist entscheidend für die Auswahl des Abdichtungssystems an Neu- und Altbauten. Die Auswahl der Abdichtungssysteme für die Neubauabdichtung ist abhängig von der Beanspruchung und dem Lastfall.

Bodenfeuchte ist im Erdreich vorhandenes, kapillar gebundenes und durch die Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fortleitbares Wasser. Bodenfeuchte ist als Mindestbeanspruchung im Boden immer vorhanden. Ferner zählt dazu das von Niederschlägen herrührende, nicht stauende Wasser (Sickerwasser). Mit dem Lastfall darf nur gerechnet werden, wenn das Baugelände bis zu einerausreichenden Tiefe unter der Fundamentsohle und auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus nicht bindigen Böden, zum Beispiel Sand, Kies, bestehen. Voraussetzung ist, dass die nicht bindigen Böden für in tropfbar-flüssiger Form anfallendes Wasser so durchlässig sind,rs dass es ständig von der Oberfläche des Geländes bis zum freien Grundwasserstand absickern kann und sich auch nicht vorübergehend, beispielsweise bei starken Niederschlägen, aufstaut. Dies fordert einen Durchlässigkeitsbeiwert des Bodens (k) von mind. 0,1 mm/sec bzw. eine Dränung.

Bodenfeuchte
Gut durchlässige Sand- und Kiesböden. Das Wasser staut nicht, gelangt nicht tropfbar-flüssig an den Baukörper und sickert lotrecht ab. Dränschicht nicht erforderlich.

 

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Nicht stauendes Sickerwasser mit Dränung
Schlecht durchlässiger Boden mit Bildung von Stauwasser bzw. Hanglage. Dränung erforderlich.

 

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Aufstauendes Sickerwasser / Drückendes Wasser
Böden mit Grundwasser, das von allen Seiten ständig oder zeitweise einen hydrostatischen Druck ausübt, auch betonangreifend.
Zu dem drückenden Wasser gehört auch das zeitweise stauende Stickerwasser in bindigen Böden ohne Dränage.

 

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(Bild- und Textquelle: Remmers Baustofftechnik GmbH)